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Förderprogramme – So profitieren Sie von Zuschüssen für Digitalisierung und Energieeffizienz


Generiert durch KI.
Generiert durch KI.

Die Klimaziele der EU und die stetig steigenden Anforderungen an die Energieeffizienz stellen viele Gebäudebetreiber:innen vor komplexe Investitionsentscheidungen. Gleichzeitig bieten Bund und Länder eine Vielzahl von Förderprogrammen, die Investitionen in moderne Gebäudeautomation, IoT-Sensorik und KI-gestützte Optimierung finanziell attraktiv machen. Wer die passenden Programme kennt, kann erhebliche Zuschüsse nutzen und den eigenen Beitrag zum Klimaschutz mit wirtschaftlichem Nutzen verbinden.


In diesem Beitrag geben wir einen Überblick, wie Sie von Fördergeldern profitieren können – und welche digitalen Maßnahmen besonders im Fokus stehen.


Warum sich Investitionen jetzt lohnen


Gebäude sind ein zentraler Hebel auf dem Weg zur Klimaneutralität. Nach aktuellen Erhebungen verursachen sie fast 40 % des Energieverbrauchs in Europa [1]. Die Politik reagiert mit verbindlichen Vorgaben: So müssen große Nichtwohngebäude künftig über Systeme zur Verbrauchsüberwachung und -optimierung verfügen [2]. Gleichzeitig entstehen immer neue Möglichkeiten, die Finanzierung solcher Maßnahmen zu unterstützen.

Vor allem digitale Technologien wie IoT-Sensorik, cloudbasierte Energiemanagementsysteme, KI-gestützte Analysen oder intelligente Regelungstechnik können Verbrauch und Emissionen nachhaltig reduzieren. Die Erfahrungen vieler Betreiber zeigen: Wer bestehende Gebäude um digitale Sensorik und Auswertung erweitert, erschließt häufig Einsparpotenziale von 10 bis 25 % – oft ohne größere bauliche Eingriffe. Zahlreiche Förderprogramme honorieren solche Projekte mit Zuschüssen von bis zu 90 % der Investitionskosten.


Bundesweite Förderprogramme


Für Unternehmen nahezu aller Branchen sind die beiden großen Programme BAFA und BEG die erste Anlaufstelle.


BAFA – Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft (Modul 3)


Dieses Programm richtet sich an Unternehmen unabhängig von Größe oder Branche. Gefördert werden Software und Hardware für Energiemanagement – etwa LoRaWAN-Gateways, BACnet-Schnittstellen, Sensoren oder Steuerungstechnik. Auch Schulungen zur Einführung neuer Systeme sind förderfähig. Die Förderquote liegt je nach Unternehmensgröße bei bis zu 45 %.


Beispiel: Ein Produktionsbetrieb rüstet eine cloudbasierte Energiemanagementplattform ein und ergänzt sie um LoRaWAN-Sensoren zur Erfassung von Strom- und Wärmeströmen. Gleichzeitig werden Mitarbeiter in der Nutzung der Plattform geschult.


BEG – Bundesförderung für effiziente Gebäude (Einzelmaßnahmen)


Im Rahmen der BEG können auch Nichtwohngebäude nachgerüstet werden. Förderfähig sind unter anderem Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie Energiemonitoring-Systeme. Voraussetzung ist die Begleitung durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten. Die Förderquote beträgt grundsätzlich 15 % – in Verbindung mit klimafreundlichen Maßnahmen kann ein Bonus von weiteren 5 % beantragt werden.


Förderprogramme der Bundesländer


Zusätzlich zu den Bundesprogrammen stellen viele Länder eigene Mittel bereit. Die folgenden Beispiele zeigen, wie breit die Möglichkeiten sind:


Sachsen – Förderrichtlinie Energie und Klima (FRL EuK/2023)


Unternehmen, Kommunen und Vereine erhalten mit diesem Programm Zuschüsse zwischen 50 und 80 % der förderfähigen Kosten. Förderfähig sind unter anderem IoT-Sensorik, smarte Steuerungstechnik und begleitende Beratung. So kann ein mittelständischer Betrieb bis zu 80 % Förderung für ein Monitoring-Projekt erhalten, das LoRaWAN-Sensoren mit einer Visualisierungssoftware kombiniert.


Berlin – Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE 2)


Dieses Programm unterstützt Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit 60–80 % Zuschuss. Neben klassischen Effizienzmaßnahmen sind vor allem digitale Lösungen förderfähig – beispielsweise ISO 50001-konforme Energiemanagementsysteme, intelligente Zähler und Speicher.


Sachsen-Anhalt – ÖFFIZIENZ


Kommunen und öffentliche Einrichtungen profitieren von einer besonders hohen Förderquote im Programm ÖFFIZIENZ: Bis zu 90 % der Kosten können übernommen werden, wenn Digitalisierung und Gebäudeautomation Teil des Projekts sind. Ein Beispiel ist die Nachrüstung von Schulen mit Sensoren und einem zentralen Dashboard.


Hessen – Kommunalrichtlinie Energie


Kommunen und Zweckverbände erhalten hier Zuschüsse zwischen 30 und 70 %, teilweise darüber hinaus bei finanziell schwachen Antragstellern. Förderfähig sind vor allem Systeme zur intelligenten Regelung und Energieoptimierung.


Mecklenburg-Vorpommern – Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen


Kommunale Akteure und gemeinnützige Organisationen können in diesem Programm bis zu 70 % der Kosten für Smart-Building-Technik, Energiemonitoring oder Machbarkeitsstudien fördern lassen.


Was Sie beachten sollten


Die Förderlandschaft ist komplex – und jedes Programm hat spezifische Anforderungen:

  • Förderquoten und Antragsfristen unterscheiden sich je nach Bundesland und Förderlinie.

  • In der Regel müssen Projekte vor Beginn beantragt und bewilligt werden.

  • Häufig ist die Einbindung zertifizierter Energieberater Pflicht.

  • Technische Systeme (z. B. Energiemanagementsoftware) müssen in den offiziellen Förderlisten aufgeführt sein.

Gerade bei kombinierten Projekten aus Hardware, Software und Schulung lohnt sich eine frühzeitige Abstimmung mit Fachplanern und Förderstellen.


Fazit – Mit ENTENDIX Förderung und Digitalisierung kombinieren


Ob LoRaWAN-Sensorik, KI-gestützte Auswertung oder umfassende Automationslösungen – moderne Energiemanagementsysteme sind der Schlüssel für nachhaltige Einsparungen und den Weg zu mehr Klimaschutz. Die Förderprogramme 2025 bieten eine einmalige Gelegenheit, diese Investitionen wirtschaftlich umzusetzen.

Wir bei ENTENDIX unterstützen Sie gerne dabei, die passende Förderung zu finden, Ihr Vorhaben technisch zu konzipieren und alle erforderlichen Antragsunterlagen zusammenzustellen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass sich Ihre Investitionen in digitale Energieeffizienz nachhaltig auszahlen.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie unverbindlich und begleiten Sie Schritt für Schritt.


Quellen

[1] European Commission. (2024). European Energy Efficiency Guide 2024. BUILD UP. https://build-up.ec.europa.eu/en/resources-and-tools/publications/european-energy-efficiency-guide-2024

[2] Wattsense. (2023, 31. Juli). Building Automation Control Systems required in the EU. https://www.wattsense.com/blog/building-management/bacs-energy-eu/


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